Fördermittel

Fördersätze ab 1. April 2015 noch attraktiver

(Stand 04/2016)
Ab dem 1. April 2015 wurden die Zuschüsse für Biomasseanlagen im Rahmen des Marktanreizprogramms deutlich erhöht. Dabei gilt für Pelletöfen mit Wassertasche ein Mindestförderbetrag von 2.000 Euro bei Einbau im Gebäudebestand.

Rechenbeispiel

Basis- und Zusatzförderung

Die Basisförderung für die Errichtung Ihrer Biomasseanlage erhalten Sie, wenn in Ihrem Gebäude ein Heizungssystem vorhanden war. Dieses muss zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der neuen Anlage bereits seit mindestens zwei Jahren installiert gewesen sein (Gebäudebestand).

Basisförderung

Errichtung von Biomasseanlagen von 5 Kilowatt bis einschließlich 100 Kilowatt Nennwärmeleistung:

  • Hackschnitzelkessel mit Pufferspeicher
  • Pelletkessel mit Pufferspeicher
  • Pelletkessel ohne Pufferspeicher
  • Pelletofen mit Wassertasche
  • Scheitholzvergaserkessel mit Pufferspeicher

Informieren Sie sich vor Auswahl der Biomasseanlage, ob diese die Voraussetzungen für eine Förderung nach den Förderrichtlinien erfüllt:

Beachten Sie bitte, dass luftgeführte Pelletöfen (Warmluftgeräte) nicht förderfähig sind.

Hackschnitzelkessel mit Pufferspeicher

Pelletkessel

Pelletkessel mit neuem Pufferspeicher

Pelletofen mit Wassertasche

Scheitholzvergaserkessel mit Pufferspeicher

Zusatzförderung

Die nachfolgenden Zusatzförderungen können nur im Zusammenhang mit der Basisförderung beantragt werden.

Kombinationsbonus bei Biomasseanlagen

Gebäudeeffizienzbonus

Einzelmaßnahmen zur Optimierung der Heizungsanlage

Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE)

Antragstellung

Privatpersonen, Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Zweckverbände und gemeinnützige Organisationen

Unternehmen, Betriebe, freiberuflich Tätige oder Genossenschaften

Contractoren

Kumulierung

Bei Maßnahmen, die über das BAFA gefördert werden, darf die Gesamtförderung höchstens das Doppelte des nach diesen Richtlinien gewährten Förderbetrages betragen (insbesondere bei Inanspruchnahme ergänzender Förderprogramme der Bundesländer). Für den Fall, dass diese Höchstgrenze überschritten würde, werden die Fördermittel des Bundes auf die vorstehende Förderhöchstgrenze gekürzt.

Die Förderung nach diesen Richtlinien ist mit einer Förderung aus den im Rahmen des CO2 Gebäudesanierungsprogramms aufgelegten KfW-Programmen nur bei folgenden KfW-Programmen kumulierbar: „Energieeffizient Bauen“ (Programmnummer 153), „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit“ (Programmnummer 167).

Weitere Informationen zur Kumulierung von Fördermaßnahmen – und was Sie dabei beachten sollten – finden Sie in der Auslegungshilfe für die Kumulierungsregelung (PDF, 47KB, Datei ist nicht barrierefrei).

Informationen zum Thema

Kontakt

Heizen mit Erneuerbaren EnergienBundesamt für Wirtschaft und AusfuhrkontrolleReferat 513 – Grundsatz Marktanreizprogramm Frankfurter Straße 29 – 35 65760 Eschborn Telefon: 06196 908-1625 Fax: 06196 908-1800ErreichbarkeitMontag bis Donnerstag: 08:30 Uhr – 16:00 Uhr
Freitag: 08:30 Uhr – 15:00 Uhr