Basis- und Zusatzförderung

Die Basisförderung für die Errichtung Ihrer Biomasseanlage erhalten Sie, wenn in Ihrem Gebäude ein Heizungssystem vorhanden war. Dieses muss zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der neuen Anlage bereits seit mindestens zwei Jahren installiert gewesen sein (Gebäudebestand).

Änderung bei Antragstellung ab 2018

Wichtig: am 30.09.2018 läuft die Übergangsfrist bezüglich der Änderung des Antragsverfahrens ab! Weitere Informationen finden Sie hier.

Basisförderung

Errichtung von Biomasseanlagen von 5 Kilowatt bis einschließlich 100 Kilowatt Nennwärmeleistung:

  • Hackschnitzelkessel mit Pufferspeicher
  • Pelletkessel
  • Pelletkessel mit neuem Pufferspeicher
  • Pelletofen mit Wassertasche
  • Scheitholzvergaserkessel mit Pufferspeicher

Informieren Sie sich vor Auswahl der Biomasseanlage, ob diese die Voraussetzungen für eine Förderung nach den Förderrichtlinien erfüllt:

Beachten Sie bitte, dass luftgeführte Pelletöfen (Warmluftgeräte) nicht förderfähig sind.

Hackschnitzelkessel mit Pufferspeicher

Pelletkessel

Pelletkessel mit neuem Pufferspeicher

Pelletofen mit Wassertasche

Die Basisförderung beträgt 80 Euro je Kilowatt installierter Nennwärmeleistung, mindestens jedoch: 2.000 Euro je Anlage.

Voraussetzungen für Pelletofen mit Wassertasche

  • Nennwärmeleistung: Mindestens 5 Kilowatt
  • Nennwärmeleistung: Maximal 100 Kilowatt
  • Ausschließlicher Einsatz von naturbelassener Biomasse (§ 3 Absatz 1 Nummer 4, 5, 5a, 8 oder 13 der 1. BImSchV)
  • Einhaltung folgender Grenzwerte auf Basis eines Volumengehalts an Sauerstoff im Abgas von 13 Prozent im Normzustand (273 K, 1013 hPa):

    • Maximal 200 Milligramm/Kubikmeter Kohlenmonoxid bei Nennwärmeleistung
    • Maximal 20 Milligramm/Kubikmeter staubförmige Emissionen
  • Feuerungstechnischer Wirkungsgrad: Mindestens 90 Prozent
  • Hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage
  • Bescheinigung über das Ergebnis der Überprüfung, Messung und Benutzung für eine Feuerungsanlage für feste Brennstoffe nach 1. BImSchV

Scheitholzvergaserkessel mit Pufferspeicher

Zusatzförderung

Die nachfolgenden Zusatzförderungen können nur im Zusammenhang mit der Basisförderung beantragt werden.

Kombinationsbonus bei Biomasseanlagen

Gebäudeeffizienzbonus

Einzelmaßnahmen zur Optimierung der Heizungsanlage

Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE)

Antragstellung

Privatpersonen, Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Zweckverbände und gemeinnützige Organisationen

Unternehmen, Betriebe, freiberuflich Tätige oder Genossenschaften

Contractoren

Kumulierung

Bei Maßnahmen, die über das BAFA gefördert werden, darf die Gesamtförderung höchstens das Doppelte des nach diesen Richtlinien gewährten Förderbetrages betragen (insbesondere bei Inanspruchnahme ergänzender Förderprogramme der Bundesländer). Für den Fall, dass diese Höchstgrenze überschritten würde, werden die Fördermittel des Bundes auf die vorstehende Förderhöchstgrenze gekürzt.

Die Förderung nach diesen Richtlinien ist mit einer Förderung aus den im Rahmen des CO2 Gebäudesanierungsprogramms aufgelegten KfW-Programmen nur bei folgenden KfW-Programmen kumulierbar: „Energieeffizient Bauen“ (Programmnummer 153), „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit“ (Programmnummer 167).

Weitere Informationen zur Kumulierung von Fördermaßnahmen – und was Sie dabei beachten sollten – finden Sie in der Auslegungshilfe für die Kumulierungsregelung (PDF, 47KB, Datei ist nicht barrierefrei).

Informationen zum Thema

Kontakt

Heizen mit Erneuerbaren EnergienBundesamt für Wirtschaft und AusfuhrkontrolleReferat 513 – Grundsatz Marktanreizprogramm Frankfurter Straße 29 – 35 65760 Eschborn Telefon: 06196 908-1625 Fax: 06196 908-1800ErreichbarkeitMontag bis Donnerstag: 08:30 Uhr – 16:00 Uhr
Freitag: 08:30 Uhr – 15:00 Uhr